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PMOS (früher: PCO-Syndrom) und Hashimoto

Stoffwechselerkrankungen wie PMOS und Hashimoto Thyreoiditis können bei Patientinnen mit Kinderwunsch gut behandelt werden.

Bei Patientinnen mit einem PMOS (früher: PCO-Syndrom (PCOS)) kann es in ca. 30-40 % der Fälle zu einer begleitenden Schilddrüsenerkrankung (Hashimoto-Thyreoiditis) kommen. Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die in der Folge zu einer verringerten Schilddrüsenhormonproduktion führt. Gerade bei Patientinnen, die einen Kinderwunsch haben und hinsichtlich des PMOS behandelt werden, ist auf eine ausreichende Schilddrüsenhormonkonzentration zu achten. Hierbei kann es bei der Hashimoto-Thyreoiditis zu einer Unterfunktion kommen, welches auch den Eisprung verhindert. Bei einer Hashimoto-Thyreoiditis ist auch die Möglichkeit einer Seleneinnahme gegeben. Diese sollte nach derzeitigen wissenschaftlichen Stand auch während der Schwangerschaft in Form von 100-200µg erfolgen. Hierunter konnte gezeigt werden, dass die Fehlgeburtsrate (Abortrate) bei Patientinnen mit einer Hashimoto-Thyreoiditis reduziert werden konnte.