Endokrinologie
Die Endokrinologie (Lehre der Hormonstörungen) ist ein Spezialgebiet der Inneren Medizin. Endokrinologen behandeln insbesondere Erkrankungen der Schilddrüsen, des Knochenstoffwechsels (z.B. Osteoporose), Hirnanhangsdrüse, Nebennierenerkrankungen, Testosteronmangel, Menstruationsstörungen, Haarausfall, Calciumstoffwechselstörungen (z.B. Hyperparathyreoidismus) etc.
Zum Erkennen dieser Erkrankungen sind insbesondere eine ausführliche Anamnese, eine Blutuntersuchung und häufig eine Ultraschalluntersuchung erforderlich. Im Rahmen der Osteoporose-Diagnostik wird eine Knochendichtemessung nach der DXA-Methode durchgeführt.

Häufige Fragen zur Endokrinologie
Wann der Weg zum Hormonspezialisten sinnvoll ist
Neben Schilddrüsenerkrankungen behandelt die Praxis Wechseljahresbeschwerden, Testosteronmangel, das polyendokrine metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS), früher PCO-Syndrom, Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse und der Nebennieren sowie Übergewicht. Prof. Dr. Herrmann ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Hypophyse der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie.
Ja, Hashimoto-Thyreoiditis gehört zu den Behandlungsschwerpunkten der Praxis. Diagnostik und Therapie umfassen die Bestimmung der Schilddrüsenwerte und Antikörper sowie die Ultraschalluntersuchung. Ausführliche Antworten finden Sie auf der Seite „Hashimoto: häufige Fragen“.
Ja, eine Schilddrüsenüberfunktion ist eine häufige Ursache von Herzrasen, Herzstolpern und Vorhofflimmern. Deshalb sollten vor jeder Behandlung von Herzrhythmusstörungen die Schilddrüsenhormone im Blut bestimmt und gegebenenfalls ein Ultraschall der Schilddrüse durchgeführt werden.
Ein Termin beim Endokrinologen ist sinnvoll bei Schilddrüsenknoten, einer vergrößerten Schilddrüse, auffälligen Schilddrüsenwerten oder dem Verdacht auf Hashimoto oder Morbus Basedow. In der Praxis werden Hormonwerte im eigenen Labor bestimmt und die Schilddrüse per Ultraschall untersucht.
Ein Endokrinologe behandelt Erkrankungen der Hormone und hormonbildenden Drüsen. Dazu zählen Schilddrüse, Nebenschilddrüsen, Nebennieren, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), die weiblichen und männlichen Geschlechtsdrüsen sowie der Knochenstoffwechsel. Auch hormonbildende Tumoren und komplexe Formen des Übergewichts (Adipositas) gehören zum Fachgebiet.


