
Innovative Medikamente zur Behandlung der Osteoporose
Veröffentlicht am 26. November 2025
Die Osteoporose ist sehr häufig (ca. 6-8 Mio). Sie ist die Hauptursache für Knochenbrüche (Frakturen) des Unterarms (Radius) sowie der Wirbelkörpern als auch der Oberschenkelhälse. Zur Behandlung der Osteoporose stehen etablierte als auch innovative Medikamente zum Aufbau des Knochens beziehungsweise Erhöhung der Knochendichte und somit Senkung des Risikos für erneute Frakturen zur Verfügung.
Als Basistherapie der Osteoporose werden 1000 Einheiten Vitamin D sowie 1000 mg Kalzium (Letzteres über die Nahrung oder zusätzlich als Tabletten) zugeführt. Bei schwerer Osteoporose können so genannte Knochen-aufbauende Medikamente (Osteoanabole Therapie) zum Einsatz kommen, die entweder täglich ins Unterhautfettgewebe (subkutan) mittels Pen über 18-24 Monate oder vom Arzt einmal im Monat subkutan für eine Dauer von zwölf Monaten indiziert werden. Bei weniger stark ausgeprägte Osteoporose sind Medikamente, die den Abbau hemmen (antiresorptive Therapie) anzuwenden.
Zu diesen gehören Bisphosphonate wie die wöchentliche Tabletteneinnahme von zum Beispiel Alendronat oder Residronat, jedoch besser die jährliche Infusion von Zoledronat. Es kann jedoch auch alle sechs Monate eine Injektion in das Unterhautfettgewebe (subkutan) durch den Wirkstoff Denosumab erfolgen. Die aufgezeigten Medikamente sind sehr effektiv, senken das Risiko für erneute oder neu aufgetretene Frakturen und verlängern somit auch zum Teil die Lebenserwartung.


