Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) und Diabetes mellitus

Die ideale Blutdruckeinstellung ist durch eine 24-stündige Blutdruckmessung zu evaluieren. Hier ist der Ziel-Blutdruck über den Tag von <135 mmHg systolisch/<85 mmHg diastolisch und in der Nacht <120mmHg sytolisch /<80mmHg diastolisch anzustreben. Prinzipiell können alle Hypertensiva (Blutdruck-senkende Medikamente) verwendet werden, worauf hinzuweisen ist, dass HCT den Blutzuckerspiegel erhöhen kann und Beta-Blocker die Schwelle zur Erkennung von Unterzuckerungen (Hypoglykämien) herabsetzen kann. AT-1-Blockern sind den ACE-Hemmern zum Beispiel Ramipril eher vorzuziehen, da zum Beispiel Olmesatan eine 24-stündige Wirkung hat, welches Ramipril nicht erreichen kann. Carvediol hat zum Beispiel eine geringere Pulssenkung als auch andere Beta-Blocker wie Metoprolol oder auch Atenolol. Carvediol ist eher der Herzinsuffizienz-Therapie zuzuordnen. Zudem kann auch neben den AT-1-Blockern, Calciumantagonisten und dem Diuretikum HCT auch Spironolacton zur Anwendung kommen. Zu erwähnen ist, dass HCT bei einer GFR von <45 ml/min. und Spironolacton bei einer GFR von <60 ml/min. nicht mehr gegeben werden sollte. Das bei adipösen Patienten häufig vorzufindende Schlaf-Apnoe-Syndrom kann bekannter Weise durch eine C-PAP-Maske therapiert werden. Der blutdrucksenkende Effekt zeigt nach den neueren Studien nur eine Absenkung von ca. 3 mmHg.

 

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