Schilddrüsenüberfunktion verursacht Vorhofflimmern

Schilddrüsenerkrankungen können Urasche von Herzrhythmusstörungen sein. Dies betrifft im Besonderen die Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), die durch einen warmen Knoten (Schilddrüsenautonomie), einer autoimmun-bedingten Entzündung (Morbus Basedow) oder einer Tablettenüberdosierung mit Schilddrüsenhormonen verursacht sein kann. Auch kann eine Jod-haltige Kontrastmittelgabe im Rahmen einer Herzkathereruntersuchung eine Überfunktion auslösen.

Die häufigsten durch eine Überfunktion ausgelösten Herzrhythmusstörungen sind Herzrasen (Tachykardie), Herzstolpern (Extrasystolen) oder Vorhofflimmern (Tachyarrhythmia absoluta). Insofern sollten vor jeder Behandlung von Herzrhythmusstörungen Schilddrüsenhormonen im Blut bestimmt und ggf. eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) durchgeführt werden.

Umgekehrt können auch Medikamente gegen Rhythmusstörungen wie z.B. Amiodaron (Cordarex) eine Schilddrüsenüberfunktion auslösen. Die Form der Rhythmusstörungen erfordert eine spezielle Behandlung und ist von Endokrinologen durchzuführen.

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Text im Bild: Eine Schilddrüsenüberfunktion ist eine häufige Ursache von Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, Herzrasen oder Herzstolpern. Die Diagnostik und Therapie dieser Schilddürsenerkrankungen erfolgt durch den Endokrinologen.

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