Morbus Conn

Das Conn-Syndrom ist eine mögliche Ursache des Blutdruckhochdruckes (Arterielle Hypertonie).
Der Morbus Conn bezeichnet eine vermehrte Aldosteron-Produktion der Nebennierenrinde. Hierbei kann es sich um eine beidseitig vermehrte Produktion von Aldosteron handeln, einem einzelnen Adenom, welches Aldosteron produziert oder um erbliche (genetische) Ursachen eines Conn-Syndrom (Typ I-III).

Derzeit wird bei Patienten mit einem Bluthochdruck eine viel häufigere beidseitige Aldosteronproduktion angenommen als bisher bekannt. Genetische Ursachen scheinen hier aber eine deutlich untergeordnete Rolle zu spielen.

Morbus Conn – Untersuchung

In den häufigen Fällen findet man bei einem klassischen Conn-Syndrom ein Adenom der Nebennierenrinde, diese kann durch eine CT- oder MRT-Untersuchung der Nebenniere klar und einfach erkannt werden. Als weitere diagnostische Maßnahme ist die Blutuntersuchung von wesentlichem Bestandteil. Hierbei kann das Aldosteron als auch das damit zusammenhängende Renin bestimmt werden. Therapieverfahren der Wahl ist die operative Entfernung. Dies kann durch ein sogenanntes Schlüssel-Schloss-Prinzip (endoskopische Estirpation) angestrebt und durchgeführt werden. Der Krankenhausaufenthalt liegt in erfahrenden Zentren zwischen 2-3 Tagen.

Bei beidseitigen vermehrten Aldosteron-Produktionen kann hier eine medikamentöse Therapie angewendet werden. Hierbei stehen Tabletten (sogenannte Aldosteronantagonisten wie Spironolacton) zur Verfügung.

 

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