Hirnanhangsdrüse Erkrankungen

Wie funktioniert die Hirnanhangsdrüse?

Die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) ist ein lebenswichtiges und unverzichtbares Organ. Der Hypophysenvorderlappen (Adenohypophyse) steuert die Schilddrüse, die Geschlechtsdrüsen (Eierstöcke und Hoden), die Nebenniere und ist für das Längenwachstum im Kindesalter verantwortlich.

Darüber hinaus schüttet die Hirnanhangsdrüse das Hormon Prolaktin aus, welches für den Milchfluss beim stillenden Kind notwendig ist. In dem Hypophysenhinterlappen (Neurohypophyse) wird das ADH (Anti-diuretische-Hormon) ausgeschüttet. Es ist für den Wasserhaushalt verantwortlich. Die Hyophyse und hier insbesondere der Hypophysenvorderlappen werden durch ein übergeordnetes Zentrum des Hirns (den Hypothalamus) reguliert. Vom Hypothalamus werden sogenannte Releasing-Hormone ausgeschüttet und führen so zu den spezifischen Hormonausschüttungen aus der Hirnanhangsdrüse. Somit ist ein Zusammenspiel zwischen Hypothalamus und Hirnanhangdrüse für die Aufrechterhaltung der Funktionen erforderlich.

 

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