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Prof Herrmann – autonome Neuropathien bei Diabetes mellitus
Autonome Neuropathien bei Diabetes: pathogenetisch orientierte Therapieansätze durch Blockade diabetischer Pathways
Nervenschäden bei Diabetes mellitus sind häufig. Neben den sensomotorischen diabetischen Polyneuropathien gebe es verschiedene Formen der autonomen diabetischen Neuropathie, die sich beispielsweise am Herz-Kreislauf-System oder am Gastrointestinaltrakt manifestieren würden, berichtete Prof. Dr. Burkhard L. Herrmann auf einer Veranstaltung am 16. September 2011 in Freudenstadt, die im Rahmen des 121.ZAEN-Kongresses stattfand . Nach heutigem Verständnis würden mehrere Pathomechanismen zur Entwicklung diabetischer Neuropathien beitragen, unter anderem eine verminderte Transketolaseaktivität und die Akkumulation von Advanced Glycation Endproducts (AGEs) an Nerven- und/oder Gefäßwandproteinen. Die Erforschung dieser Vorgänge ermögliche die Entwicklung pathogenetisch orientierter Therapieansätze.
Polyneuropathie-Bericht zum Expertentelefon mit Prof. Herrmann Bochum
Nervende Polyneuropathie
Wenn die Füße kribbeln, brennen und stechen
Kribbeln und Brennen in den Füßen, Schmerzen, Taubheitsgefühle und andere Missempfindungen sind typische Zeichen einer sogenannten Polyneuropathie. Die Nervenerkrankung ist für Betroffene oft nicht nur leidvoll, sondern erscheint mitunter rätselhaft. „Was ist eine Polyneuropathie?“ und „Was verbirgt sich hinter meinen Beschwerden?“ waren häufig gestellte Frage an die Mediziner, die bei einer Telefonaktion über die verbreitete Erkrankung informierten.
