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Diagnostische Verfahren /// Belastungs-EKG
Während einer körperlichen Belastung
auf einem stationären Fahrrad wird permanent ein EKG abgeleitet.
Das Prinzip entspricht dem RuheEKG, hier nur unter Belastung.
Die Leistung unter Arbeit wird in Watt gemessen. In jeweils 25
Watt-Schritten wird die Belastung bis zur individuellen Belastungsgrenze
gesteigert. Die Untersuchung gibt Aufschluss über Arbeitsleistung
und Herz-Kreislauffunktion. Folgende Krankheitsbilder werden
mit dem Belastungs-EKG überprüft, bzw. diagnostiziert:
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Bluthochdruck, Belastungsbluthochdruck
(Arterielle Hypertonie, Belastungshypertonus)
Herzrhythmusstörungen unter Belastung
Kontrolle nach Herzinfarkt, Stentimplantation
oder Herzoperation mit Überprüfung
der Belastbarkeit
Koronare Herzkrankheit (KHK)
Ziel des Belastungs-EKGs ist es, die maximale Herzfrequenz (220
minus Lebensalter) zu erreichen. Die Untersuchung wird jedoch
vorzeitig beendet, wenn Sie spezifische Beschwerden angeben,
oder wenn Messwerte weit außerhalb der zumutbaren Normen
liegen. Dazu gehören zusammengefasst: |
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Muskuläre Erschöpfung
Neu auftretende EKG-Veränderungen
Herzrythmusstörungen
Blutdruckanstieg auf über 240 mmHg im oberen Wert
(systolisch) oder über 120 mmHg im unteren
Wert (diastolisch), abhängig von Alter, Trainingszustand
und Indikation.
Blutdruckabfall
Blässe, Luftnot, Schwindelgefühl
Typischer Brustschmerz (Angina pectoris)
Wegen möglicher Komplikationen ist immer ein Arzt
in der Nähe.
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